Wie das perfekte Bohrloch gelingt – wichtige Tipps

413pai3nowLDamit das perfekte Bohrloch gelingt, kommt es im ersten Schritt natürlich auf die Wahl der Bohrmaschine an. Bohrhämmer eignen sich für Betonwände, während normale Bohrmaschinen rotierend durch Holz oder andere Stoffe bohren. Doch nicht immer will das Bohrloch gelingen. Ausreißer entstehen oder das Loch ist schlicht zu breit, als dass dort ein Dübel oder anderes Utensil eingelegt werden könnte. Damit solche Probleme gar nicht erst entstehen, können sich die Heimwerker auf kleine, aber wichtige Tipps berufen.

Tipp 1 – Markierungen machen

Wie das perfekte Bohrloch gelingt – wichtige TippsBevor das eigentliche Bohren beginnen kann, kann es immer sinnvoll sein, sich die zu bohrenden Stellen zuvor zu markieren. In diesem Fall sollte zum Bleistift mitsamt Wasserwaage gegriffen werden.

Gerade beim Aufhängen von Bildern kann die Wasserwaage wahre Wunder bewirken. Nehmen Sie die Wasserwaage in die Hand und markieren Sie die erste Stelle der Bohrung mit einem Bleistift. Machen Sie hier ruhig ein auffälliges Zeichen – ein Kreuz hat sich bewährt.

Im Anschluss sollten Sie die Wasserwaage an die erste Stelle halten und so austarieren, dass die nächste Markierung auf einer Höhe liegt.

Tipp! Die Wasserwaage hat dafür kleine Behälter, in denen eine Wasserblase schwimmt. Liegt diese inmitten der Markierung, so ist die Markierung auf einer horizontalen oder vertikalen Linie – ganz wie Sie es sich wünschen.

Tipp 2 – die Bohrmaschine richtig ansetzen

Oft passiert es selbst erfahrenen Handwerkern, dass die Bohrmaschine abrutscht und versehentlich eine andere Stelle angebohrt wird. Damit dies verhindert werden kann, sollte zunächst ein sicherer Stand gewährleistet sein. Ist dieser vorhanden, wird die Bohrmaschine in einem rechten Winkel angelegt. Somit verringert sich das Risiko, dass sie plötzlich abrutscht. Bevor jetzt mit der Hand die Bohrmaschine in das Material gedrückt wird, sollte die Maschine langsam eingeschaltet werden. Der Bohrkopf kann sich ruhig wenige Millimeter in die Wand einbohren, bevor das Bohren richtig beginnen kann. Somit wird verhindert, dass der Bohrer nachträglich aus dem Loch rutscht.

Gerät Material
Bohrmaschine Holz, Metall
Schlagbohrmaschine Stein, Beton, Mauerwerk
Bohrhammer Stein, Mauerwerk

Tipp 3 – Material kennen

Wie bereits erwähnt, richtet sich die Wahl der Bohrmaschine an das jeweilige Material. Doch nicht immer sind sich Heimwerker sicher, um welches Material es sich wirklich handelt. So kann eine Wand von außen nach einer Betonwand aussehen, in Wirklichkeit kann es sich aber auch um eine verkleidete Holzwand handeln. In diesem Fall müssen Sie die eigentliche Wand prüfen. Nehmen Sie die Bohrmaschine und drücken Sie diese an die Wand. Beginnen Sie nun mit dem Bohren und warten Sie einige Momente ab. Lässt sich das Material einfach durchbohren, so sind sie mit der Borhmaschine ohne Schlag gut bedient. Sollte sich der Bohrer nicht ins Loch bewegen, handelt es sich dabei vermutlich um eine Betonwand – die Schlagbohrmaschine oder Bohrhammer müssen her!

Tipp 4 – Fliesen richtig bearbeiten

Beim Durchbohren von Fliesen gelten andere Regeln. Hier ist es kaum möglich, das Material anzubohren, ohne mit dem Bohrer und der Bohrmaschine direkt abzurutschen. Damit hier aber keine Fliesen den Geist aufgeben und womöglich zerspringen müssen, kann hier ein Kreppband auf die Fliesen gelegt werden. Haben Sie die zu bohrende Stelle mit einem Stift markiert, kleben Sie das Klebeband über die Markierung und schon kann das Bohren beginnen. Bei Fliesen sollten Sie niemals den Schlag aktivieren – dieser würde das Material direkt zum Bruch bringen.

Vor- und Nachteile beim Bohren des perfekten Bohrlochs

  • Bohrloch wird nicht zu groß
  • einfache Arbeitsweise
  • Bohrmaschine muss passend zum Material sein

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