Welches Zubehör sollte ich mir zusätzlich zur Bohrmaschine kaufen?

Evolution BohrmaschinenWenn Sie die Bohrmaschine im Online Shop kaufen, können Sie sich im Sortiment auch nach Zubehör umschauen. Zubehör für Bohrmaschinen kann sehr vielseitig aussehen. Einerseits gehören Bohrer zum Zubehör einer jeden Bohrmaschine, doch gibt es auch Handgriffe, Bohrfutter oder Bohrköpfe. Welches Zubehör Sie für die Bohrmaschine brauchen und was lediglich als Zusatz dient, kann Ihnen der Ratgeber zeigen.

Tipp 1 – das Bohrfutter

Welches Zubehör sollte ich mir zusätzlich zur Bohrmaschine kaufen?Das Bohrfutter ist das Herzstück der Bohrmaschine. Ohne das Bohrfutter lassen sich keine Bohrer einsetzen, die letztlich für die Bohrmaschine gebraucht werden. Ein Bohrfutter ist meist im Lieferumfang enthalten, doch können Kunden dieses Bohrfutter aufwerten. So gibt es Bohrmaschinen, die ohne ein sogenanntes Schnellspannfutter ausgeliefert werden. Schauen Sie sich dann in dem Bereich des Zubehörs um, werden Sie sehen, dass es sowohl Schnellspannfutter als Ersatzteile gibt.

Bei einem normalen Bohrfutter müssen Sie die Fassung mittels eines Bohrfutterschlüssels öffnen. Dieser kann ebenfalls als Zubehör geöffnet werden und ähnelt einem Schraubenschlüssel mit Zahnradaufsatz. Der Aufsatz wird in die Zahnradfugen vom Bohrfutter gelegt und schon lässt sich der Schlüssel drehen. Durch die Drehung werden die Spannbacken vom Bohrfutter geöffnet und die Bohrer lassen sich einlegen oder heraus nehmen.

Einfacher geht es, wenn Sie ein Schnellspannfutter im Online Shop bestellen. Das Schnellspannfutter erlaubt das Öffnen der Spannbacken, ohne dass zusätzliches Werkzeug notwendig ist. Sie müssen lediglich die vorgesehenen Flächen drehen und schon öffnen sich die Backen. Gleichzeitig sind die Spannbacken aber auch so konzipiert, dass Sie beim bohren nicht versehentlich öffnen. Ein gewisses Maß an Sicherheit ist also gegeben.

Achten Sie beim Kauf auf die Angaben und Empfehlungen der Hersteller. Nicht jedes Bohrfutter ist für jede Bohrmaschine geeignet. Bei einer Schlagbohrmaschine oder einem Bohrhammer werden andere Futter-Aufsätze genutzt, als es bei einer Bohrmaschine ohne Schlag der Fall wäre. Erfahrungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden können ebenfalls helfen.

Tipp 2 – Bohrer aussuchen

Bei diesem Tipp sollten Sie genau lesen. Denn die Auswahl vom Bohrer ist weitaus kompliziert, als es auf dem ersten Blick erscheinen mag. Ein Bohrer – egal welcher Typ – ist für die Bohrmaschine gedacht. Er wird in die Spannbacken vom Bohrfutter eingesetzt, fixiert und dringt dann direkt in das Material ein.

Wenn Sie sich einen Bohrer kaufen, sollten Sie im Vorfeld wissen, welches Material Sie durchbohren wollen.

Material Hinweise
Holz Wenn Sie Holz durchbohren möchten, dann greifen Sie zu einem sogenannten Spiralbohrer, der auch als Holzbohrer bekannt ist. Der Holzbohrer ist meist aus Stahl und hat auf der oberen Seite eine Spitze, die sich langsam in das Holz eindreht. Die Spitze dient als Fixierpunkt für den Bohrer und auch für den Benutzer. Nachdem die Spitze sauber in das Holz eindringen konnte, werden Späne durch die Spiralen ausgestoßen. Der Holzbohrer wird deshalb mit einer solchen Spitze ausgestattet, da das Holz auf diese Weise nicht splittern kann.
Metall oder harter Kunststoff Wer durch Metall oder hartem Kunststoff bohren möchte, der greift zu den sogenannten HSS-Bohrern. Diese hochlegierten Stahlbohrer sind so hart, dass sie selbst durch härtestes Metall bohren können. Bei einem HSS-Bohrer wird eine Bohrmaschine ohne Schlag genutzt – auch beim Holzbohrer wird diese Maschine ohne Schlag eingesetzt. Der HSS-Bohrer hat meist sehr schmale Spiralen und dreht sich mit hohen Drehzahlen in das Material ein. Die Späne werden als Rundspäne ausgestoßen. Achten Sie beim HSS-Bohrer aber immer auf die Bezeichnung der Stärke. Diese sollte im Vergleich immer höher sein, als es das Material ist. Ein Diamantbohrer ist eine Sonderform vom HSS-Bohrer. Dieser wird laut einiger Erfahrungen gerne zum Bohren von Fliesen eingesetzt.
Stein oder Beton Zuletzt gibt es dann noch die Stein- und Betonbohrer. Diese Bohrer werden bei einer Schlagbohrmaschine oder bei einem Bohrhammer eingesetzt. Da Stein und Beton sehr hart und auch sehr bröckelig sind, ist das Bohren ohne Schlag nicht möglich. Der Bohrer würde in diesem Fall lediglich runddrehen, ohne dass ein Vorlauf entsteht. Steinbohrer sind meist etwas weicher, als es die Betonbohrer sind. Die Betonbohrer haben eine dicke Spitze, die als Meißel dient. Durch die Schlagbewegung wird der Bohrer in das Material gehämmert. Somit können Sie selbst durch dicke Betonmauern dringen.

Tipp 3 – die Messgeräte  

Messgeräte mögen für den eigentlichen Bohrvorgang unwichtig erscheinen, sind aber enorm wichtig für die eigene Sicherheit. Es gibt im Online Shop mehrere Messgeräte, die zum Aufspüren von Wasserleitungen und Stromleitungen gedacht sind. Grundsätzlich sollten diese Messgeräte immer im Vorfeld eingesetzt werden.

Haben Sie keine Messgeräte zur Hand, sollten Sie vom Bohren nahe der Steckdosen oder Lichtschalter absehen. Generell verlaufen Stromleitungen immer waagerecht oder senkrecht einer Steckdose. Allerdings ist niemals genau zu sagen, wie die Leitungen wirklich verlaufen. Hier hilft Ihnen nur ein passendes Gerät zum messen.

Vor- und Nachteile des Zubehörs für Bohrmaschinen

  • riesige Auswahl
  • viele DIY-Projekte umsetzbar
  • Schrauben und Bohrer gibt es oft nur im Set erhältlich

Tipp 4 – zusätzliches Zubehör

In den Bereich vom zusätzlichen Zubehör fallen beispielsweise Schutzkleidungen oder andere Sicherheitsutensilien. Wenn Sie an hohen Stellen bohren möchten, benötigen Sie im ersten Schritt eine Leiter. Diese Leiter sollte hoch genug sein, darf aber auch nicht zu sehr wackeln. Schauen Sie nach einer besonders festen Leiter, auf welcher Sie auch über Kopf arbeiten können, ohne dass Sie herunterfallen.

Neben der Leiter kommt es bei einigen Arbeiten auch auf eine Schutzbrille an. Die Schutzbrille macht beispielsweise beim Arbeiten mit Beton sehr viel Sinn. Betonbohrungen verursachen sehr viel Staub, was wiederum die Augen angreifen kann. Mittels einer Schutzbrille sind Sie vor Spänen, Staub und Schuttresten geschützt.

Zusätzlich zur Schutzbrille macht auch das Tragen von Schutzhandschuhen sind. Allerdings sollten diese im Vergleich nicht zu dick sein. Zu dicke Handschuhe bieten zwar einen exzellenten Schutz vor Spänen und Splittern, doch haben sie den großen Nachteil, dass Sie nur wenig durch sie spüren. Gerade wenn Sie präzise arbeiten möchten, können dicke Handschuhe eine Last darstellen. Im Online Shop gibt es allerdings passende Handschuhe in der richtigen Größe und Dicke.

Wenn Sie lange Zeit auf einem Gerüst arbeiten, kann das Tragen eines Werkzeuggürtels sinnvoll sein. Hier lassen sich nicht nur Hämmer und Schraubenschlüssel ablegen, sondern auch unterschiedliche Bohrer. Gerade wenn Sie durch Fliesen und anschließen durch Stein bohren müssen, müssen Sie die Leiter oder das Gerüst nicht jedes Mal verlassen. Tragen Sie die benötigten Bohrer allesamt in einem Werkzeuggürtel und Sie ersparen sich wertvolle Zeit!

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